In HaselauAktuellesInformationenGastronomieFotosKontaktImpressum

Sturmflut - Orkan

Bürgertelefon
Für Ihre Fragen steht Ihnen im Notfall dieses Bürgertelefon des Kreises zur Verfügung: 0 41 21 / 5000

Wer sollte Schutzvorkehrungen treffen?

Eine Überflutung der elbnahen Gebiete kann – trotz des sehr hohen Küstenschutzstandards – auch heute nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden. Hier erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich in Notsituationen verhalten sollten. Bei Sturmflut kann Gefahr für die Menschen bestehen, die in unmittelbarer Küstennähe und in den tief gelegenen Küstenniederungen und Marschen unseres Landes leben. An der Westküste Schleswig-Holsteins und in den Elbmarschen sind dies generell die Gebiete unterhalb von 5 m NN. Im Kreis Pinneberg sind dies die Haseldorfer und die Seestermüher Marsch.
Checkliste Notfallmaßnahmen

Bei Überflutungen: Erledigtes bitte abhaken
○ Radio eingeschaltet (batteriebetrieben)
○ Strom abgestellt
○ Gas abgestellt
○ Taschenlampe bereit
○ wissen die Nachbarn Bescheid?
Handgepäck:
○ wichtige Dokumente
○ wichtige Medikamente
○ Mobiltelefon
○ warme Kleidung
○ Decke, Schlafsack
○ Lebensmittel für 1-2 Tage
○ Trinkwasser
○ Wertsachen, Geld
Falls noch Zeit bleibt:
○ empfindliches Mobiliar in höhere Stockwerke umlagern
○ Chemikalien, Farben, Kraftstoffe etc. in höhere Stockwerke umlagern

Persönliche Schutzmaßnahmen

■ Schalten Sie bei angekündigten schweren Sturmfluten Ihr Radio (z.B. NDR oder RSH) oder Fernsehgerät ein. Sie sollten auch ein netzunabhängiges Radio bereithalten.
■ Suchen Sie Schutz in höher gelegenen Stockwerken Ihres Hauses.
■ Stellen Sie Handgepäck bereit! Beschränken Sie sich dabei auf das Notwendigste.
■ Informieren Sie bitte auch Ihre Nachbarn, hilfsbedürftige Menschen sowie Ihre ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Maßnahmen im Haus
■ Lagern Sie empfindliches Mobiliar und andere Wertgegenstände rechtzeitig in höhere Stockwerke um.
■ Entfernen Sie Chemikalien, Farben, Kraftstoffe und andere umweltgefährdende Stoffe aus überflutungsgefährdeten Räumen und Kellern.
■ Dichten Sie - soweit möglich - alle Kelleröffnungen und Eingangstüren mit Sandsäcken oder anderem geeigneten Material ab.
■ Stellen Sie Strom- und Gasversorgung ab.

Fluchtwege mit dem eigenen Pkw


Im Falle einer Evakuierung

Verlassen des gefährdeten Gebietes
■ Unter extremen Witterungsbedingungen ist der Eintritt einer akuten Gefahr nur sehr schwer vorhersehbar. Daher können die Behörden eine vorsorgliche Evakuierung bestimmter Gebiete, Orte oder Ortsteile anordnen.
■ Sie werden über eine bevorstehende Evakuierung durch Rundfunk oder Fernsehen. evtl. auch durch Lautsprecherdurchsagen informiert. Schalten Sie daher unbedingt Ihr Radio oder Fernsehgerät ein! In einigen Regionen erfolgt die Warnung auch durch Sirenen (s. linke Seite).
■ Benutzen Sie zum Verlassen Ihres Wohnortes Ihr eigenes Fahrzeug und bemühen Sie sich um Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten.
■ Bitte beachten Sie die auf Seite 4 abgebildeten Verkehrsrouten zum Verlassen der Gebiete.
■ Soweit keine Verkehrslenkung eingerichtet ist, verlassen Sie das gefährdete Gebiet geradlinig auf den Hauptverkehrswegen. Vermeiden Sie Querbewegungen in ufernahen Bereichen.
■ Können Sie Ihren Wohnort mit einem eigenen Fahrzeug nicht verlassen, sollten Sie sich um Mitfahrgelegenheit bemühen. Gegenseitige Hilfe sollte gerade im Notfall eine Selbstverständlichkeit sein.
■ Menschen mit Behinderungen, Bettlägerige oder sonst hilfsbedürftige Personen können über das Bürgertelefon Unterstützung anfordern, falls Nachbarn oder Personen, die sonst die Betreuung sicherstellen, nicht helfen können.
■ Vieh darf auf keinen Fall freigelassen und auf die Straße getrieben werden!
■ Die besondere Situation verlangt äußerst diszipliniertes Verhalten auf den Straßen. Achten Sie bitte auf Verkehrshinweise und folgen Sie unbedingt den Anordnungen der Polizei und Hilfsdienste!
Sammelplätze
■ Haben Sie keine Fahrgelegenheit, können Sie Beförderungsmittel zu den Notunterkünften nutzen. Sammelplätze in den elbnahen Gemeinden sind besonders gekennzeichnete Bushaltestellen:

Flutpunkt - Bushaltestellen

Mit diesem Logo sind Bushaltestellen in Haselau gekennzeichnet, wo im Falle einer Evakuierung Busse fahren, um die Bevölkerung in höher gelegene Gebiete abzutransportieren. An diesen Haltestellen sollten sich diejenigen Bürger sammeln, die selbst über kein Fahrzeug verfügen.

Graphik: Hier fahren im Katastrophenfall Busse


Notunterkünfte

Sammelpunkt im Katastrophenfall
■ Bei Bedarf werden Notunterkünfte eingerichtet, z.B. in umliegenden Schulen. Dies wird über die Medien, insbesondere durch Radiomeldungen, bekannt gegeben und kann auch beim Bürgertelefon erfragt werden Sofern eine baldige Rückkehr in die eigene Wohnung nicht möglich ist und eine Unterkunft bei Freunden oder Verwandten nicht zur Verfügung steht, werden von dort auch andere, für längeren Aufenthalt geeignete Notunterkünfte organisiert.
Rettungsdienst / Notruf / Krankentransport

■ Der Rettungsdienst steht ständig für akute Notfälleund medizinisch zu betreuende Transportezur Verfügung. Blockieren Sie diesen lebenswichtigen Anschluss nicht unnötig.
■ Für Anfragen zu Notunterkünften oder Transporthilfennutzen Sie bitte das hierfür eingerichtete Bürgertelefon.

Bürgertelefon
Für Ihre Fragen steht Ihnen im Notfall dieses Bürgertelefon des Kreises zur Verfügung : 0 41 21 / 5000